6 faszinierende Fakten über Mosaike
Gefertigt aus farbigem Stein, Elfenbein, Muscheln oder Keramik und verbunden durch Mörtel oder Putz – Mosaike zählen zu den kunstvollsten und geheimnisvollsten Formen der Dekoration. Ihre Muster reichen von schlicht bis hochkomplex und zeigen Heilige, geometrische Figuren, mythologische Wesen oder abstrakte Designs.
Hier sind 6 faszinierende Fakten über diese Kunstform, die seit jeher die Aufmerksamkeit auf sich zieht:
- Mosaike werden auch als „ewige Bilder“ bezeichnet – dank ihrer außergewöhnlichen Haltbarkeit.
- Das älteste bekannte Mosaik wurde in Yozgat, Türkei entdeckt. Es ist über 3500 Jahre alt und stammt aus einer bronzezeitlichen Stadt der Hethiter. Weitere frühe Mosaike wurden in einem Tempel in Mesopotamien gefunden (heutiges Irak und Kuwait), datiert auf das 3. Jahrtausend v. Chr.
- Greco-Römische Mosaike wurden mit zwei Techniken gefertigt:
- Opus vermiculatum – mit winzigen Tesserae (Fliesen) von meist unter 4 mm, die feinste Details ermöglichten und wie gemalt wirkten.
- Opus tessellatum – mit größeren Fliesen, direkt vor Ort verlegt.
- Im 5. Jahrhundert wurde Ravenna, Hauptstadt des Weströmischen Reiches, zum Zentrum der spätantiken Mosaikkunst. Besonders berühmt: das Porträt von Justinian I. in der Basilika San Vitale aus dem 6. Jahrhundert.
- Die 800-jährige maurische Herrschaft in Spanien brachte monumentale Mosaike hervor – etwa in der Großen Moschee von Córdoba, heute UNESCO-Weltkulturerbe. Die Mosaikarbeiten wurden von Handwerkern aus Konstantinopel unter Kalif Al-Hakam II. ausgeführt.
- Der katalanische Architekt Antoni Gaudí revolutionierte die Mosaikkunst mit seiner Trencar-Technik: Er kombinierte traditionelle Fliesen mit zerbrochenen Keramikstücken und schuf farbenfrohe, oft recycelte Kompositionen mit einzigartigem Charakter.
Im Floor Studio widmen wir den November dieser außergewöhnlichen Kunstform.
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